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Tabelle Gruppe Nord
    Mannschaft Bg. Pt.
1 TeamKWON 10 17
2   Swisttal United 10 16
3   KG RR Westfalen 10 10
4   Sharks Hamburg 10 11
5   Team Sachsen 10 4
6   KG Blitz 10 2
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Kampfregeln
 
 

Wettkampfordnung (WOT)

1. Allgemeines
2. Kampffläche
3. Aufbau und Anordnung der Positionen einer Kampffläche
4. Kampfzeit
5. Kampfgericht
6. Bewertung
7. Niederschlag
8. Entscheidung bei Überlegenheit

1. Allgemeines


1. Jeder Teilnehmer an Wettkämpfen hat in gesundheitlich einwandfreiem Zustand teilzunehmen und nimmt unter dieser Maßgabe eigenverantwortlich an Wettkämpfen teil.

2. Minderjährige Teilnehmer haben diese Erklärung durch Erklärung ihrer Erziehungsberechtigten schriftlich abzugeben.

3. Die Kampfbekleidung der Wettkämpfer besteht aus einem weißen Taekwondo-Dobok sowie der Schutzbekleidung. Der Wettkämpfer hat eine Kampfweste, Kopf- und Leistenschutz Tiefschutz), Zahnschutz oben (Farbe: weiß oder transparent) sowie Unterarm- und Schienbeinschützer vor Betreten der Wettkampffläche zu tragen. Die Kampfweste muss der körperlichen Konstitution des Wettkämpfers entsprechen. Tiefschutz, Unterarm- und Schienbeinschützer sind unter dem TKD-Dobok zu tragen. Die Wettkämpfer dürfen keine andere als die oben genannte Bekleidung oder zusätzliche Sachen bei Wettkämpfen tragen (Brillen, Uhren, Schmuck usw. sind verboten). Auf dem Kopf darf ausschliesslich der Kopfschutz getragen werden.

4. Die Fuß- und Fingernägel müssen kurzgeschnitten sein.

2. Kampffläche


1. Die Kampffläche hat die Ausmaße von 12 x 12 m. Sie besteht aus einer glatten Oberfläche ohne überstehende Markierungen und sollte mit einer elastischen Matte oder Plane abgedeckt sein.

2. Um die Kampffläche herum befindet sich ein Sicherheitsbereich. Dieser muss 1 m und kann 2 m breit sein.

3. Die Kampffläche kann auf einer Plattform in einer Höhe von 50 - 60 cm gebaut werden. Der Sicherheitsbereich muss dann 2 m breit sein. Die Schräge darf nicht mehr als 30° betragen.

4. Innerhalb der Kampffläche verläuft parallel zum Rand ein 1 m breiter, farblich hervorgehobener Bereich. Die innere Begrenzung dieses Bereiches wird Warnlinie und die äußere Begrenzung wird Grenzlinie genannt. Die Warnlinie soll die Kämpfer darauf aufmerksam machen, dass sie nahe der Grenzlinie sind.

3. Aufbau und Anordnung der Positionen einer Kampffläche

4. Kampfzeit

1. Herren: 3 Runden à 3 Minuten mit einer Minute Pause zwischen den Runden.

2. Damen: 3 Runden à 2 Minuten mit einer Minute Pause zwischen den Runden.

3. Die Kampfzeit kann im Hinblick auf die Einhaltung eines Zeitplanes verkürzt werden.

5. Kampfgericht

1. Der Kampfleiter ist für das sportliche Verhalten der Teilnehmer während des Kampfes auf der Fläche verantwortlich und soll jederzeit die Kontrolle über den Kampf besitzen. Er gibt Kommandos, spricht bei Verfehlungen Ermahnungen, Verwarnungen und Minuspunkte aus und zeigt diese durch Symbolgesten an. Er veranlasst bei Erfordernis (z.B. Verletzung eines Teilnehmers oder Beratung des Kampfgericht) die Unterbrechung der Wettkampfzeit. Außerdem kann er den Punktrichtern / der Jury eine ungültige Wertung per Handzeichen signalisieren. Der Kampfleiter sammelt nach jeder Runde die Punktzettel der Judges ein und legt sie der Jury vor. Der Kampfleiter hat das Recht, unabhängige Entscheidungen gemäß den vorgeschriebenen Regeln zu fällen. Der Kampfleiter vergibt keine Punkte. Im Falle eines Gleichstandes oder punktelosen Kampfes erklärt der Kampfleiter den überlegeneren Wettkämpfer nach Ablauf der 3 Runden zum Sieger.

2. Die Punktrichter (3) sitzen an ihren Positionen an der Kampffläche und bewerten den Kampf, indem sie die erkannten Treffer und die vom Kampfleiter angezeigten Verwarnungen und Minuspunkte sofort auf die Kampfzettel eintragen.

3. Zeitnehmer
Der Zeitnehmer überwacht die Kampfzeit mit den angezeigten Unterbrechungen und gibt den Anfang und das Ende durch ein akustisches Zeichen bekannt.

6. Bewertung

1. Erlaubte Techniken

a) Fausttechniken: Techniken mit geballter Faust, d.h. mit den Knöcheln des Zeige- und ittelfingers, ohne Berücksichtigung des Schlagwinkels oder Schlagweges.

b) Fußtechniken: Techniken mit den Teilen des Fußes unterhalb des Fußknöchels.

.2. Erlaubte Angriffsflächen

a) Rumpf: Angriffe auf den durch die Weste bedeckten Teil des Körpers. Faustund Fußtechniken sind erlaubt. Angriffe auf die durch die Kampfweste ungeschützte Rückenpartie sind nicht erlaubt.

b) Gesicht: Nur Angriffe mit dem Fuß sind erlaubt, ausgenommen ist der Hinterkopf.

3. Trefferpunkte

a) Rumpf: Der durch die Schutzweste bedeckte Teil.

b) Gesicht: Das ganze Gesicht inkl. der Ohren.


4. Erfolgreicher Angriff, der zu einem Punkt führt

Trefferpunkte werden erzielt, wenn erlaubte Techniken kraftvoll und korrekt auf die erlaubten Angriffsflächen ausgeführt werden.

Gültige Punkte werden wie folgt vergeben:
a) Ein (1) Punkt für einen Treffer auf die Kampfweste.
b) Zwei (2) Punkte für einen Treffer am Kopf.
c) Ein (1) Extrapunkt wird vergeben, wenn der Kampfleiter einen Wettkämpfer nach einem Niederschlag anzählt.

Sowohl bei elektronischer Trefferbewertung, als auch bei Punktezetteln, müssen mindestens 2 oder mehr Punktrichter einen Punkt erkannt haben, damit dieser gezählt wird.

Die Gesamtwertung ergibt sich aus der Summe der erzielten Punkte nach 3 Runden.

5. Ungültigkeit von Punkten

Punkte, die durch illegale Techniken oder Aktionen erzielt wurden, sind nicht gültig. In dieser Situation muss der Kampfleiter die Ungültigkeit des Punktes durch ein Handsignal anzeigen und die entsprechende Verwarnung aussprechen. Falls ein Wettkämpfer nach einer Technik, die einen Punkt erbracht hat, den Gegenangriff zu vermeiden oder behindern versucht, indem er hinfällt, festhält, clincht oder das Bein des Gegners tritt etc., so ist der Punkt ungültig. Wenn jedoch diese Regelverletzung in keinem Zusammenhang zur Punktetechnik steht, dann bleibt
der Punkt nachdem die Strafe ausgesprochen wurde bestehen.

6. Verbotene Handlungen

a) Strafen für verbotene Handlungen werden vom Kampfleiter ausgesprochen.

b) Strafen sind unterteilt in Kyong-go (Verwarnung) und Gam-jeon (Minuspunkt)

c) Zwei Kyong-gos werden als (- 1) Minuspunkt gewertet. Die letzte ungerade Verwarnung wird bei der Gesamtbewertung nicht berücksichtigt.

d) Ein Gam-jeon wird als ein Minuspunkt (- 1) gezählt.

7. Kyong-go: Verwarnungen

a) Übertreten der Grenzlinie

b) Ausweichen durch Zukehren des Rückens

c) Fallenlassen

d) Den Kampf vermeiden

e) Fassen, Festhalten, Klammern, Schieben mit der Hand oder dem Oberkörper

f) Absichtlicher Angriff unterhalb der Hüfte

g) Vortäuschen von Verletzungen

h) Kopfstoss oder Angriff mit dem Knie
Dieses beinhaltet einen absichtlichen Kopfstoss oder Angriff mit dem Knie aus nächster Nähe.
Die folgenden Aktionen fallen jedoch nicht hierunter und werden nicht bestraft:

1.) Wenn der Gegner im Moment eines Fußangriffes plötzlich heranstürmt.

2.) Wenn es unabsichtlich, oder als Resultat einer Fehleinschätzung der Distanz erfolgt.

i) Schlagen ins Gesicht mit Hand oder Faust

j) Unsportliches Verhalten

8. Alle unnötigen bzw. unsportlichen Aktionen
In Abwägung der Schwere des Vergehens kann der Kampfleiter ggf. auch sofort einen Minuspunkt vergeben. Geschieht die Verfehlung in der Pause so wird die Verwarnung in der nächsten Runde registriert.
Erläuterung:
Der Kampfleiter hat die Verfügungsfreiheit vor einer Verwarnung eine Ermahnung (Joo eui) auszusprechen. Falls die Aktion als Absicht betrachtet wird, wird sofort eine Verwarnung ausgesprochen.

9. Gam-jeom: Minuspunkte

a) Absichtlicher Angriff nach dem Unterbrechungszeichen

b) Angriff auf den zu Fall gekommenen Gegner

c) Absichtliches Werfen des Gegners

d) Absichtlicher Angriff mit der Faust zum Gesicht

e) Zeitweise Behinderung des Kampfes durch Wettkämpfer oder Coach

f) Grobes Unsportliches Verhalten des Wettkämpfers oder Coaches (siehe Erläuterungen bei Verwarnungen)

7. Niederschlag

a) knock down
Wenn ein Wettkämpfer durch den Angriff des Gegners mit einem anderen Teil des Körpers als der Fußsohle den Boden berührt.

b) standing down

1) Wenn ein Wettkämpfer stehend kampfunfähig ist und keine Anzeichen oder Fähigkeit zum Fortführen des Kampfes erkennen lässt.

2) Wenn der Kampfleiter entscheidet, dass der Wettkämpfer aufgrund einer starken Angriffstechnik des Gegners den Wettkampf nicht fortführen kann.

8. Entscheidung bei Überlegenheit

1. Besteht nach 3 Runden ein Gleichstand wegen Punktabzug, wird derjenige Sieger, der während der 3 Runden mehr reguläre Punkte erzielt hat.

2. Besteht nach 3 Runden ein Gleichstand ohne Punkteabzug, wird derjenige Sieger, der von den richtenden Offiziellen die Überlegenheit zugesprochen bekommt. An der Entscheidung der Überlegenheit werden alle Punktrichter und der Kampfleiter beteiligt. Die Punktrichter markieren nach Aufforderung durch den Kampfleiter („Woose- girok“) auf ihrer „Überlegenheitskarte“ den Gewinner und übergeben diese Karte dem Kampfleiter. Ist die Entscheidung der Punktrichter nicht einstimmig, so entscheidet der Kampfleiter mit seiner Karte. Nach der Verkündung des Siegers übergibt der Kampfleiter die Überlegenheitskarten an die Jury wo sie an das Deckblatt geheftet werden.

3. Die Beurteilung der Überlegenheit soll auf der Basis der gezeigten Initiative erfolgen

 
   
 
Kommandos im Wettkampf
 
Koreanisch
Deutsch
Chung
Blau
Hong
Rot
Cha-ryeot
Achtung
Kyeong-rye
Verbeugen
Tscha-u-yang-u
Drehen
Joon-bi
Fertig
 
(Kampfstellung)
Shi-jak
Start
Kal-yeo
Trennen
Keu-man
Stop, Ende
Kye-sok
Weiterkämpfen
Kye-shi
Zeitstop für
 
max. 1 Minute
Shi-gan
unbegrenzter
 
Zeitstop
Joo-eui
Ermahnung
Kyong-go
Verwarnung
Gam-jeom
Minuspunkt
Chung Seung
Blau gewinnt
Hong Seung
Rot gewinnt
Ha-nah
Eins
Duhl
Zwei
Seht
Drei
Neht
Vier
Da-seot
Fünf
Yeo-seot
Sechs
Il-gop
Sieben
Yeo-dul
Acht
A-hop
Neun
Yeol
Zehn
Woo-se-girok
Überlegenheits-
 
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