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06.06.2005
 
Interview mit dem deutschen Nationalkämpfer Aram Tsatourian
> Aram Tsatourian

Aram Tsatourian

Z: Hallo, Aram! Du bist einer der erfolgreichsten Athleten vom TeamKWON. Sozusagen ein„Stammspieler“. Hast Du bei allen Begegnungen mitgekämpft? A: Nein, leider musste ich ein Mal wegen eines Muskelfaserrisses passen und beim zweiten Mal hat Mohamed Ebnoutalib gekämpft.

Z: Wie gefällt es Dir an den Bundesligakämpfen teilzunehmen?
A: Ich muss sagen, es macht mir schon sehr viel Spaß. Es gibt viele Zuschauer bei den Begegnungen und man muss sich nur auf einen Kampf konzentrieren. Das ist einfacher als bei einem großen Turnier, wo man bis zu 5 – 6 Kämpfe an einem Tag absolvieren muss.

Z: Was sagst Du zum Mannschaftsgefühl während der Kämpfe? Im TeamKWON gibt es vier Kämpfer aus Deinem Heimatverein TSC Gladbeck.
A: Dadurch fühlt man sich noch wohler im Team. Von unserem Verein sind zusätzlich noch Halima und Nouh Elkasmi, sowie Daniel Habecker mit dabei.

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Aram Tsatourian (rechts)
Sharks Hamburg - TeamKWON

Z: Was erwartest Du von der Bundesliga?
A: Mehr Förderung, vor allem finanzieller Art für die Sportler.

Z: Könntest Du Dir vorstellen nur bei der Bundesliga zu kämpfen und auf große Turniere zu verzichten? Würde es Dir ausreichen?
A: Für den einzelnen Sportler ist es eine größere Leistung ein Turnier zu gewinnen als lediglich nur einen Bundesligakampf. Bei einem großen Turnier muss man zum Erreichen des Finales bis zu sechs Kämpfe absolvieren – das ist schon eine größere Herausforderung. Anderseits ist die Anspannung bei einem Bundesligakampf vielleicht größer – es gilt eben diesen einen Kampf zu gewinnen, nicht nur für sich, sondern auch für die Mannschaft.

 

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Aram Tsatourian (links)
TeamKWON - KG Blitz

Z: Wie schaffst Du es dein Studium an der Universität mit dem Taekwondo Leistungssport zu verbinden?
A: Es ist natürlich etwas schwierig. Ich wohne in Bochum und trainiere in Gladbeck. Daher fahre ich 1 Stunde 30 Minuten zum Training, trainiere zwei Stunden und fahre dann wieder 90 Minuten zurück. Bis jetzt hat das gut geklappt, aber für Freunde und Freizeit bleibt mir da nur sehr wenig Zeit.

Z: Welche Hobbies hast Du?
A: Eigentlich keine besonderen. Ab und zu gehe ich mit Freunden ins Kino, ansonsten bleibt nicht viel Freizeit über, vielleicht noch Schach – das spiele ich seit langem gerne.

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Ap-Nayerio-Chagi von Aram Tsatourian (rechts)

Z: Wie bist Du zum Taekwondo gekommen?
A: Ich kam 1993 nach Deutschland und bereits 1995 begann ich mit Taekwondo. Mein Vater hatte eine Zeitungsanzeige von einem Bochumer Verein gelesen und machte mich darauf aufmerksam. Wir waren daraufhin ein Mal beim Probetraining, mein Vater hat mit dem Trainer gesprochen, ich fand den Sport interessant und so ging es los.

Z: Was zieht Dich im Taekwondo besonders an?
A: Taekwondo ist eine sehr schnelle Sportart, sehr dynamisch und akrobatisch. Außerdem formt Taekwondo sehr stark den Charakter eines Menschen – man wird ruhiger, findet mehr zu innerem Gleichgewicht. Insgesamt trägt Taekwondo daher sehr viel zur positiven Entwicklung eines Menschen bei.

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Ausweichmanöver von Aram (links)

Z: Du trainierst jetzt seit zehn Jahren Taekwondo und bist jetzt 23 Jahre alt. Hast Du bestimmte Ziele, die Du erreichen willst oder betreibst Du Taekwondo einfach so gut es geht und später mal sehen, was dabei herauskommt?
A: Ja natürlich, habe ich Ziele. Ich trainiere jetzt so lange diesen Sport und ich liebe ihn, also möchte ich auch möglichst viel erreichen. Seit 2000 nehme ich regelmäßig an Turnieren teil und habe hoffentlich noch viel vor mir.

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Aram Tsatourian (links) gegen Erogan Solaker (rechts)

Z: Kannst Du dir vorstellen nach der aktiven Kämpferkarriere Trainer zu werden? A: Ja, sehr gut sogar. Ich plane derzeit auch meine Studiumsrichtung zu ändern – ich studiere Geschichte im 2. Semester, möchte aber zu Sportwissenschaften wechseln. Trainer zu sein, kann ich mir sehr gut vorstellen, da ich diesen Sport liebe und auch sehr gerne mit Kindern arbeite.

Z: Was wünschst Du noch dem Taekwondo?
A: Eine noch größere Popularität und weitere Entwicklung. Die Sportler sollten eine finanzielle Unterstützung erhalten, denn so ist es für viele sehr schwer den Sport mit Familie und Beruf zu vereinbaren.

Z: Was müsste man Deiner Meinung nach dafür tun?
A: Noch mehr Promotion, denke ich. Es wäre schön, wenn die Taekwondo-Bundesliga in das Fernsehen käme oder wenn die Ergebnisse im Radio zu hören wären.

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Beim Versuch mit einem Paltung zu treffen...

Z: Wie würdest einem Zuschauer Taekwondo näher bringen?
A: Ich denke, dass die geplanten elektronischen Kampfwesten erst einmal eine gute Idee sind, Taekwondo in die richtige Richtung voranzubringen. Bei der letzten WM hat man gesehen, dass sich die Punktrichter bei der Punktevergabe oft uneinig waren – diese Subjektivität würde bei elektronischer Punkterfassung zunehmend entfallen.

Z: Vielen Dank für das Interview Aram. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen nächsten Kämpfen!

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