TeamKWON
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Tabelle Gruppe Nord
    Mannschaft Bg. Pt.
1 TeamKWON 10 17
2   Swisttal United 10 16
3   KG RR Westfalen 10 10
4   Sharks Hamburg 10 11
5   Team Sachsen 10 4
6   KG Blitz 10 2
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13.07.2005
 
Furioser Einzug in das Bundesliga-Finale
> Tabelle   > Fotos: Impressionen

Das TeamKWON war seit Beginn der Bundesliga-Saison 2004/2005 ununterbrochen der Tabellenführer der Gruppe Nord. Eine Woche zuvor musste das bis dahin ungeschlagene Team diese Position an Swisttal United mit 4:3 knapp abgeben. Im Rückkampf am 25.06.2005 siegte das KWON-Team unter Leitung von Aziz Acharki furios und sicherte sich damit den Einzug in das Finale. In Bad Godesberg kam die versprochene Revanche: die knappe Niederlage von Heimerzheim drehte das TeamKWON in einer dramatischen Begegnung um. Bis zum Schluss fehlte es nicht an Spannung. Die beiden Kämpfer Nouh Elkasmi und Erdal Aylanc besiegelten mit ihren beiden Siegen schließlich den verdienten Mannschaftssieg des TeamKWON.

Bericht und Fotos von Dr. Thomas Fabula

Wie bereits bei der ersten Begegnung in Heimerzheim konnten beide Teams nicht mit ihrer Wunschaufstellung starten. Aufgrund der unglücklichen Terminierung der Korean Open in Chuncheon sowie einiger verletzungsbedingter Ausfälle mussten verschiedene Gewichtsklassen umbesetzt werden. Obwohl die DTU kurzfristig das Starten der Nationalkader-Athleten zuließ, stellte Swisttal in zwei Gewichtsklassen keine Kämpfer/innen. Schade eigentlich, da dass Kontingent der Bundesligateams bis zu 21 startberechtigte Sportler pro Mannschaft zulässt…

Nichtsdestotrotz sollte diese entscheidende Begegnung viel Spannung und TOP-Fights bieten. Hier vorab die Ergebnisse der einzelnen Kampfpaarungen:

Gewichtsklasse
TeamKWON
Ergebnis
Swisttal United
Damen – 55 kg
Denise Rheza
0:1
Demet Özcan
Herren - 58 kg
1:0
Jannis Dakos
Herren - 80 kg
1:0
Tommy Mollet
Herren + 80 kg
1:0
kein Kämpfer
Herren - 67 kg
Cihan Cavusman
0:1
David Wrobel
Damen - 63 kg
0:1
Esther Scholten
Damen + 63 kg
1:0
keine Kämpferin
Endergebnis:
4:3
TeamKWON
Die beiden Ranglistenführer der Bundesliga Gruppe Nord:
TeamKWON (1. Platz) und Swisttal United (2. Platz)

Auch die anwesenden Kampfrichter waren sich einig, dass hier bereits ein vorgezogenes Finale bestritten wurde. Originalkommentar eines der Hauptkampfleiter: „Beide Mannschaften waren sehr gut, in einer Superbesetzung angetreten. Die Gruppe Nord ist sehr professionell aufgezogen und es handelte sich hier quasi bereits um den Endkampf zweier TOP-Teams.“

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Die Kampfrichter der Halbfinalbegegnung (v.l.n.r.): Komi Agopletou,
Sasan Esfandiari, Necla-Tanja und Zeynel Aydin, Heribert Schnepel

So lieferten sich die beiden von anderen ungeschlagenen Teams der Gruppe Nord ein an Dramatik nicht zu überbietendes Halbfinale. Nachdem zwei Paarungen kampflos entschieden wurden, schenkten sich die Athleten in den kommenden fünf Kampfbegegnungen nichts. Das Fachpublikum, das trotz sommerlicher Temperaturen von zum Teil über dreißig Grad zahlreich in der Halle erschienen war, erlebte furiose Kämpfe, die an Spannung und Dynamik nicht mehr zu überbieten waren.

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David Wrobel (blau) gegen Cihan Cavusman (rot) :
zwei Kämpfergenerationen treffen aufeinander

Den Auftakt bestritten David Wrobel (Swisttal) und Cihan Cavusman (TeamKWON) bei den Herren bis 67 kg. Dieses war der erste Einsatz von Cihan, der bereits in der vorangegangenen Bundesligasaison erfolgreich für DJK Lowick kämpfte. Sein Trainingskamerad Mohamed Azhamriue ließ dieses Mal Cihan den Vortritt, da er in Heimerzheim David Wrobel deutlich zweistellig besiegte. Entsprechend motiviert legte David gegen den erfahrenen Kaderkämpfer Cihan los und machte bereits in der ersten Runde (3:1) klar, wer der aktivere bei dieser Begegnung sein sollte. Cihan verstand es mit guten und harten Techniken in der zweiten Runde auf 5:3 aufzuholen. Jedoch vergrößerte David seinen Vorsprung in der dritten Runde auf 6:3, so dass Cihan trotz vehementer Angriffskombinationen nicht zum Zuge kam. Auch eine Verletzung, die sich Cihan bei einem Schlagabtausch zuzog verhinderte einen weiteren Punkteausbau. David Wrobel siegte verdient in der ersten Begegnung dieses Abends und konnte so gewissermaßen seine mäßige Vorstellung vom vorherigen Wochenende kompensieren.

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Denise Rheza (re.) punktet gegen Demet Özcan (li.),
kann sich aber am Ende nicht durchsetzen

In der zweiten Begegnung des Abends Damen bis 55 kg fighteten Demet Özcan (Swisttal) und Denise Rheza (TeamKWON) absolut ausgeglichen. Erst am Ende der dritten Runde konnte Demet die Begegnung nur knapp (5:7 / 7:4 / 10:10) mit einem Punkt Vorsprung (22:21) für sich entscheiden.

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Esther Scholten (blau, li.) kontrolliert Halima Elkasmi (rot, re.)
in einem eindeutigen Kampf

Die Begegnung der Damen bis 63 kg war bei der ersten Begegnung ausgefallen. Dieses Mal konnte Esther Scholten, trotz einer schweren Rippenverletzung, Halima Elkasmi deutlich mit 14:8 Punkten besiegen. Halima fehlte der sonst gewohnte Elan und erst ab der zweiten Runde gelang es ihr eindeutige Treffer zu erzielen, die zu einem Sieg aber nicht mehr reichen sollten (4:0 / 6:3 / 4:5).

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Knallharter Schlagabtausch zwischen Nouh Elkasmi (rot)
und Janis Dakos (blau)

Nach der kurzen Pause standen die beiden letzten Begegnung dieses Abends auf dem Programm. Den Auftakt lieferten sich Janis Dakos (Swisttal) und Nouh Elkasmi (TeamKWON), die sich von der letzten Begegnung nur allzu gut kannten. Während beim letzten Kampf es in die Verlängerung ging und Janis der „golden Kick“ gelang, sorgte Nouh von Anfang an dafür, dass es nicht soweit kommen sollte. Die erste Runde begann ausgeglichen 3:3. Die zweite bestritt Janis mit 6:4 für sich und in der alles entscheidenden dritten Runde kam der Ausschlag. Mit 1:4 entschied Nouh die letzte Runde und damit den gesamten Kampf für sich (Punktendstand 9:10).

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Eine der spektakulären Kampfaktionen:
Janis Dakos (re.) gegen Nouh Elkasmi (li.)

Erneut sollte der letzte Kampf die Entscheidung um den Einzug in das Finale liefern. In einem weiteren Spitzenkampf standen sich Erdal Aylanc (TeamKWON) und Tommy Mollet (Swisttal) erneut gegenüber. Der sympathische Niederländer Tommy Mollet hatte die Niederlage im letzten Kampf gegen Erdal nicht vergessen und legte direkt mit furiosen Attacken los. Die erste Runde entschied er mit 5:4 Punkten für sich.

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Kampfdynamik pur: Erdal Aylanc (rot) gegen Tommy Mollet (blau)

Erdal packte nun die Trickkiste aus und wirbelte zielsicher zwei Punkte ins Ziel, so dass es 0:2 stand, als sich Tommy Mollet bei einer erneut dynamischen Aktion eine Muskelzerrung zuzog bzw. so verschlimmerte, dass er nach kurzer Zeit den Kampf nicht fortsetzen konnte. Aus Rücksicht vor weiteren Verletzungen warf der Swisttaler Coach Dimitrios Lautenschläger das Handtuch, was symbolisch auch das AUS seiner Mannschaft in der Bundesliga bedeutete. Ein Kompliment für die Fairness und Sportlichkeit der gegnerischen Mannschaft.

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Erdal Aylanc (rot, li.) gegen Tommy Mollet (blau, re.)

Die beiden Begegnungen im Schwergewicht, d.h. Damen über 63 kg und Herren über 80 kg, wurden aufgrund der Tatsache, dass Swisttal United keine Kämpferin und Kämpfer stellte für das TeamKWON gewertet. Damit stand der Sieger und Bundesliga-Finalist fest: TeamKWON gecoacht von Aziz Acharki und Heribert Frerick.

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Sieg für das TeamKWON vor heimischem Publikum in Bad Godesberg

Das Godesberger Publikum, bei dem auch als Ehrengast der Leiter des Sport- und Bäderamtes Herr Peter Mähler anwesend war, sowie alle Mannschaftsmitglieder und Fans feierten und jubelten auf der Matte als das Ergebnis offiziell verkündet wurde. Da der DTU-Kaderlehrgang in Hennef zur gleichen Zeit ausgetragen wurde, konnte unter Leitung des anwesenden Bundestrainers Markus Woznicki die Herren Nationalmannschaft begrüßt werden, sofern sie nicht schon aktiv auf der Matte stand.

Nach den Sommerferien werden die zwei ausstehenden Begegnungen gegen den Sieger der Gruppe Süd die Kampfgemeinschaft Rhein-Main Pirates ausgetragen. Das TeamKWON wird hier erneut alles geben und mit einer optimalen Mannschaftsaufstellung an den Start gehen, um den Titel „Deutscher Mannschaftsmeister“ zu erringen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Gruppe Nord sich im Vergleich zur letzten Bundesliga-Saison extrem professionalisiert hat. Die sechs Mannschaften haben auf hohem Niveau gekämpft und gezeigt, dass die Idee einer Taekwondo Bundesliga längst reif ist. Natürlich musste hier und dort mit Kinderkrankheiten gekämpft werden und sicherlich lief auch organisatorisch nicht alles optimal.

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Die beiden TOP-Mannschaften der Bundesliga Gruppe Nord: „…hart aber fair“
TeamKWON
Beglückwünschung und Tröstung durch die Coaches

Es bleibt jedoch zu hoffen, dass diese Entwicklung in positiver Richtung weiter beschritten werden kann und im Rahmen von Bundesliga-Begegnungen weitere junge Talente dem Leistungssport auf TOP-Niveau herangeführt werden. Des Weiteren sollten die PR-wirksamen Marketingaktivitäten nicht unerwähnt bleiben, die durch attraktive Mannschaftskämpfe weiter gefördert werden können. Eine weitere Akzeptanz bei den Medien und damit beim Publikum setzt entsprechende Veranstaltungen voraus. Gerade hier kann die Bundesliga dazu erheblich beitragen, den Sport vor Ort bei den Vereinen auf hohem Niveau zu repräsentieren.

Die organisatorischen Fragestellungen der Terminierung und „wer startet wann, wo und für wen?“ sollten zukünftig im positiven Sinne geklärt werden. Da die finanziellen Anreize einer TKD Bundesliga mittelfristig noch nicht mit denen professioneller Sportarten wie z.B. Fußball, etc. konkurrieren können, sollte doch eindeutig der sportliche Aspekt im Vordergrund stehen. In diesem Sinne hoffen wir, als TeamKWON einen kleinen aber nicht unwesentlichen Beitrag zu leisten und schauen zuversichtlich in die nahe sportliche Zukunft. Es sollte doch ein Unding sein, wenn nicht aus den Reihen unserer jungen Bundesligisten auch Olympioniken für 2008 und 2012 hervorgehen sollten. Das ist unser erklärtes Ziel. Die Europa- und Weltmeisterschaften nehmen wir auf dem Weg nach Olympia natürlich gleich mit…

Weitere Informationen zum TeamKWON unter www.Team-KWON.com, sowie viele Actionfotos in der Fotogalerie des OTC-Bonn unter: www.OTC-Bonn.de.

 
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